Flugangst
Wer unter Flugangst leidet ist nicht allein. Eine Umfrage hat ergeben, dass sogar jeder 2. unter Flugangst leidet oder etwas Angst vor dem Fliegen hat.
Doch woher kommt diese Flugangst?
Meist hat man Bilder von abgestürzten Flugzeugen im Kopf, macht sich Gedanken ob der Pilot vielleicht Fehler machen könnte und somit das Flugzeug abstürzen könnte, hinzu kommt die Platzangst wenn die Türen zu gehen. Man fühlt sich als sitze man in einer Falle und ist nun auf die Zuverlässigkeit anderer Personen angewiesen. Man hat keine Kontrolle mehr.
Die Bilder rasen einem durch den Kopf, und man sieht schon die Tragflächen abbrechen und das Flugzeug auf die Erde rasen. Infolgedessen bekommen sie Schweißausbrüche und Panikattacken und wollen so schnell wie möglich das Flugzeug verlassen.
Sicherlich tragen die oben geschriebenen Sätze nicht dazu bei die Flugangst abzubauen. Aber sie belegen, dass die durch eigene Gedanken aufgebaute Flugangst, auch durch eigene Gedanken wieder abgebaut werden kann.
Meist sitzt man im Flugzeug, schaut sich um und sieht Leute beim lesen und lachen, und fragt sich ob diese Menschen kein Problem mit dem Fliegen haben.
Diese Leute machen sich sicherlich nicht solche Horrorgedanken, sie genießen die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub und machen sich gar keine Gedanken über den Flug.
Einige Fluggesellschaften bieten eigens für Passagiere mit Flugangst, Flugangstseminare an. Man erfährt alles über den Flugbetrieb und die Funktionen des Flugzeuges. Meist nimmt es einem die Angst, wenn man weíß wie alles funktioniert.
Im Zuge des Flugangstseminares werden auch Gespräche mit Psychologen angeboten. Mit diesen kann man über seine Ängst und Sorgen sprechen.
Erfahrungsgemäß reduziert sich die Flugangst nach solchen Seminaren um bis zu 86 %.
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